Geschichte

1802

Das bisher salzburgerische Mühldorf kommt zu Bayern

1813

Am 08.Dezember wird Adolph Kolping geboren

1847

Gründung des ersten Gesellenvereins in Elberfeld

1848/49

Revolution / Deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche

1850

Zusammenschluss der ersten Vereine in Köln / Generalstatut

1851

Adolph Kolping in München; Gründung des ersten bayerischen Gesellenvereins

1853

Beeinflusst von den geistigen Strömungen des Liberalismus treffen sich am Ostermontag auch in Mühldorf Handwerksgesellen zur Gründung eines Gesellenvereins.
Präses wird Stadtpfarrer Bauer, 1. Vorstand Alois Rambold.

1854

Erscheinen der "Rheinischen Volksblätter" als Mitgliedszeitung;
Gründung von Krankenkassen und Sparkassen als Selbsthilfe-Einrichtungen

1862

Nachdem der Verein aus ungeklärten Gründen "eingeschlafen" war, wurde er 1862 "wiedergegründet".
Präses wird Stadtpfarrer Reger, 1. Vorstand Karl Leiseder

1865

Adolph Kolping stirbt am 04.Dezember in Köln

1870/71

Dt.-franz. Krieg; Deutsches Reich; Kaiser Wilhelm

1875

Nach einem Anwachsen des Vereins auf 67 Mitglieder gibt es Schwierigkeiten. Diese führen wieder einmal zur Auflösung des Vereins.

1882

Der Gesellensverein formiert sich neu und feiert ....

1887

das 25-jähriges Jubiläum.

1892

Der rührige Verein führt ein Weihnachtsoratorium auf. Die Eintrittspreise betragen 80 Pfennige für den l. Platz und 50 Pfennige für den 2. Platz.

1901

Erscheinen des Kolpingblattes als Mitgliederzeitung

1905

Ab November wird die erste Chronik des Vereins geführt.

1912

50-jähriges Gründungsfest: 30 Gesellenvereine, 16 katholische Arbeiter- und Burschenvereine sind zu Gast.

1914–18

25 Gesellen müssen an der Front.

1921

Vertreter der aktiven Mitglieder erhalten das Recht zur Teilnahme an den Generalversammlungen (vorher nur Präsides!)

1922

Der Vereinsbeitrag beträgt 10 Millionen Mark. Das entspricht im Wert einem Glas Bier.

1933- 45

Trotz Versammlungsverbot können sich regelmäßig 15-20 Gesellen wöchentlich treffen.

1945

Nach dem Krieg sammeln sich, wie in ganz Deutschland, auch in Mühldorf a. Inn die Kolpingssöhne zu neuem Aufbruch. Das Gasthaus "Hans Sachs" am Stadtplatz wird bis nach der Währungsreform selbst bewirtschaftet. Ab 1848 erfolgt ein steter Aufschwung.

1962

100-Jahrfeier, ausgehend von der Gründung 1862

1966

Beschluss der Zentralversammlung: Zulassung von Frauen

1967

Gründung des Familienkreises.

1961

Berliner Mauer wird gebaut.

1972

Die Kegelgruppe wird aus der Taufe gehoben.

1975

Ab diesem Jahr werden auch in Mühldorf Frauen in den bisherigen Männerverein aufgenommen.
Zum ersten Mal wird eine Altpapier- und Gebrauchtkleidersammlung durchgeführt. Seitdem leistet die Kolpingsfamilie jährlich ihren Beitrag zum Umweltschutz
Die Hilfe für Länder der Dritten Welt nimmt ihren Anfang.
Nach mehrmaligen vergeblichen Versuchen beginnt die Jugendarbeit.

1983

Fahrt zum Grab Adolph Kolpings in Köln und zu seinem Geburtsort Kerpen.

1985

Besuch von Bischof Eduardo Bösl aus Bolivien auf Einladung der Kolpingsfamilie.

1987

125 – Jahrfeier ausgehend vom Gründungsjahr 1862

1989

Öffnung der Berliner Mauer

1991

Fahrt zur Seligsprechung Adolph Kolpings nach Rom

1997

Zufällige Entdeckung der Urkunde von 1853 durch einen Artikel im "Mühlrad"

2000

Teilnahme am Kolpingtag in Köln

2001

Gründung der Altersgruppe "Jung-/Altsenioren"

2003

150-jähriges Jubiläum


Stand 06.02.2004 - UB